Arbeitsmärkte erholen sich, sind aber unausgewogen

14.06.2017, 09:06 von Michaela Haag

Laut der OECD steigt der Anteil der Erwerbstätigen unter den 15- bis 74-Jährigen das dritte Jahr in Folge und soll Ende 2018 eine Erwerbsquote von 61,5 Prozent erreichen. Jedoch polisiert sich der Arbeitsmarkt und der Anteil der Jobs mit mittlerer Qualifikation ist zwischen 1995 und 2015 im OECD-Raum um 9,5 Prozent gesunken, in Österreich sogar um fast 17 Prozent.

In diesem Zeitraum sind die Jobs mit hoher Qualifikation um etwa 14 Prozent gestiegen, der OECD-Schnitt beträgt rund 7,5 Prozent, und die jene mit niedriger Qualifikation um fast vier Prozent, etwa zwei Prozent OECD. Um dieser Entwicklung zu begegnen, sollten die Beschäftigten beim Erwerb der richtigen Qualifikationen unterstützt werden, besonders mit Weiterbildung und Umschulung. Weiters solle sich die schulischen Lehrpläne stärker an den Anforderungen des Arbeitsmarktes orientieren, um die Schüler besser auf die herrschende Arbeitswelt vorzubereiten.

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