Laut der Creditreform kam es im ersten Halbjahr 2026 in Österreich bei den Firmeninsolvenzen zu einem Minus von 1,6 Prozent auf 3.443 Fälle. Die eröffneten Konkursverfahren fielen auf 1.775, was einem Minus von 10,5 Prozent entspricht. Die 1.459 Verfahren, die mangels Vermögen abgewiesen werden mussten, zeigten jedoch ein Plus von neun Prozent.
In den Bundesländern waren bei den Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 die höchsten Anstiege mit plus 37,5 Prozent in Vorarlberg, mit plus 13,3 Prozent in Kärnten und mit plus 5,8 Prozent in Niederösterreich. Rückgänge verzeichneten mit minus 39,9 Prozent Tirol, mit minus 17,9 Prozent Salzburg und mit minus 8,5 Prozent das Burgenland.
Bei den Branchen zeigten die Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 die höchsten Anstiege mit plus 5,7 Prozent bei der Beherbergung und im Gaststättenwesen und mit plus 1,1 Prozent beim Bauwesen. Rückgänge verzeichneten mit minus 23,4 Prozent das Kredit- und Versicherungswesen, mit minus 11,2 Prozent der Handel und mit minus 9,9 Prozent die Sachgütererzeugung.
Quelle: Creditreform
https://www.creditreform.at/wien/aktuelles-wissen/show/creditreform-firmeninsolvenzstatistik-1-halbjahr-2026