Laut der Creditreform kam es im ersten Quartal 2026 in Österreich bei den Firmeninsolvenzen zu einem Minus von 2,1 Prozent auf 1.781 Fälle. Die eröffneten Verfahren fielen auf 1.046, was einem Minus von 7,2 Prozent entspricht. Die 735 Verfahren, die mangels Vermögen abgewiesen werden mussten, zeigten jedoch ein Plus von 6,1 Prozent.
In den Bundesländern waren bei den Firmeninsolvenzen im ersten Quartal 2026 die höchsten Anstiege mit plus 26 Prozent in Kärnten, mit plus 20 Prozent in Vorarlberg und mit plus 19 Prozent in der Steiermark. Rückgänge verzeichneten mit minus 44 Prozent Salzburg, mit minus 39 Prozent Tirol und mit minus 24 Prozent Niederösterreich.
Im Jahr 2026 stiegen in Westeuropa die Firmeninsolvenzen um 4,8 Prozent auf gut 200.000 Fälle, wobei 43 Prozent der Insolvenzen auf den Dienstleistungssektor fielen. In Osteuropa hingegen sanken die Insolvenzen um 7,1 Prozent auf 37.000 Fälle, Grund dafür sind niedrige Lohnstück- und Energiekosten sowie eine starke Rüstungsindustrie.
Quelle: Creditreform
https://www.creditreform.at/wien/footer/creditreform/presse/show/insolvenzstatistik-1-quartal-2026
https://www.creditreform.at/wien/footer/creditreform/presse/show/pressekonferenz-unternehmensinsolvenzen-in-europa-jahr-2025