Aktuelles

Banken verzeichnen eine deutliche Kreditnachfrage bei Unternehmen

Aus der jüngsten Umfrage zum Kreditgeschäft der Österreichischen Nationalbank geht hervor, dass Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie verstärkt nach Krediten fragen. Dabei handelt es sich vor allem um Überbrückungskredite und Refinanzierungen. Die Nachfrage nach Investitionsfinanzierungen ist hingegen eingebrochen. Für das dritte Quartal 2020 wird weiterhin eine leicht steigende Nachfrage nach Krediten erwartet.

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Michaela Haag

Corona-Pandemie birgt die Gefahr einer Beschäftigungskrise

Der OECD-Beschäftigungsaublick geht davon aus, dass die OECD-weite Arbeitslosenquote im vierten Quartal 2020 auf 9,4 Prozent steigen könnte. Was dem höchsten Wert seit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts entspricht. Besonders betroffen wären dann Frauen, junge Menschen und Geringverdiener. Im Mai waren OECD-weit 54,5 Millionen Menschen arbeitslos mit einer Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent.

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Michaela Haag

Unausgeschöpftes Arbeitskräftepotential in Europa gestiegen

Eurostat hat in seiner jüngsten Veröffentlichung den Indikator „unausgeschöpftes Arbeitskräftepotential“ eingeführt. Dabei werden
alle Personen berücksichtigt, die einen ungedeckten Bedarf an Beschäftigung haben, entweder weil sie gemäß der IAO(Internationale Arbeitsorginisation)-Definition arbeitslos sind, arbeiten wollen aber die IAO-Kriterien für Arbeitslosigkeit nur teilweise erfüllen, oder weil sie teilzeitbeschäftigt sind und zusätzliche Arbeitsstunden leisten möchten. Gegenüber dem vierten Quartal 2019 stieg im ersten Quartal 2020 das unausgeschöpfte Arbeitskräftepotential um 0,3 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. In Österreich betrug dieser Wert 10,4 Prozent mit einer Steigerung der Vergleichszeiträume um 0,9 Prozentpunkte.

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Michaela Haag

Gewinnquote und Investitionen im Euroraum rückgängig

Laut der jüngsten Veröffentlichung von Eurostat bezogen auf das erste Quartal 2020 gegenüber dem vierten Quartal 2019 kam es bedingt durch die COVID-19-Maßnahmen im Euroraum zu einem Rückgang der Gewinnquote und der Investitionen. Die Gewinnquote für diesen Zeitraum sank auf 37,9 Prozent und die Investitionen auf 25,5 Prozent.

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Michaela Haag

Pandemie-Anfälligkeit in Europa sehr unterschiedlich

Aus dem von der Creditreform kürzlich entwickelten Index, dem Pandemic Vulnerability Index (PVI), geht hervor, dass die Staaten der EU und das Vereinigte Königreich eine stark unterschiedliche Anfälligkeit für Pandemien zeigen. Österreich liegt mit einem Wert von minus 0,30 im oberen Feld jener Staaten, die gut für eine etwaige Pandemie gerüstet sind.

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Michaela Haag

Inflationsrate im Euroraum wieder gesunken

Laut Eurostat sank im Mai die jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 0,1 Prozent. In der gesamten EU ging sie auf 0,6 Prozent zurück, das auch der Quote in Österreich entspricht. Der Grund dafür ist in den COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen zu finden.

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Michaela Haag

BIP Rückgang stark von einer zweiten Infektionswelle abhängig

Laut dem neuesten Wirtschaftsausblick der OECD ist der weltweite Rückgang des BIP stark davon abhängig, ob noch eine zweite Corona-Infektionswelle kommt. So ist für Österreich 2020 ein Rückgang von 6,2 Prozent bei keiner zweiten Welle prognostiziert und 7,5 Prozent, wenn eine zweite Welle kommen sollte. Der OECD Schnitt liegt bei 7,5 Prozent und 9,3 Prozent.

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Michaela Haag

Absatzvolumen des Einzelhandels in der EU gesunken

Laut Eurostat hatten die von den EU-Mitgliedstaaten eingeführten COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen auf den Einzelhandel. Im April 2020 ging das Absatzvolumen im Vergleich zum Vormonat im Euroraum um 11,7 Prozent und in der EU um 11,1 Prozent zurück. In Österreich gab es einen Rückgang von 6,1 Prozent für diesen Zeitraum. Jedoch betrug der Rückgang von Februar zu März 2020 13,7 Prozent, im Euroraum waren das 11,1 Prozent und in der EU 10,1 Prozent.

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Michaela Haag

Pandemie erhöht das Risiko für die Finanzstabilität

Laut der Finanzstabilitätsprüfung (FSR) der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Mai 2020 deckte man bestehenden Schwachstellen für die Finanzstabilität des Euroraums auf und erkannte zusätzlich weiteres als erhöht an. Finanzstabilitätsrisiken können entstehen, wenn schon früher identifizierten Schwachstellen mit der COVID-19 Pandemie in Wechselwirkung treten. Dazu gehören hoch bewertete Vermögenspreise, fragile Investmentfonds, die Nachhaltigkeit von Staats- und Unternehmensanleihen sowie eine schwache Rentabilität der Banken.

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Michaela Haag

Inflationsrate im April rückgängig

Laut Eurostat sank im April 2020 im Euroraum die jährliche Inflationsrate auf 0,3 Prozent und in der gesamten EU auf 0,7 Prozent. Grund dafür waren die Eindämmungsmaßnahmen bezüglich COVID-19. Im März 2020 betrug die Inflationsrate im Euroraum noch 0,7 Prozent und im Vorjahr 1,7 Prozent. Die Werte für die gesamte EU belaufen sich auf 1,2 Prozent im März 2020 und 1,9 Prozent im Jahr davor. In Österreich betrug die jährliche Inflationsrate im April 2020 1,5 Prozent.

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Michaela Haag