Aktuelles

Gewinnquote und Investitionen im Euroraum rückgängig

Laut der jüngsten Veröffentlichung von Eurostat bezogen auf das erste Quartal 2020 gegenüber dem vierten Quartal 2019 kam es bedingt durch die COVID-19-Maßnahmen im Euroraum zu einem Rückgang der Gewinnquote und der Investitionen. Die Gewinnquote für diesen Zeitraum sank auf 37,9 Prozent und die Investitionen auf 25,5 Prozent.

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Michaela Haag

Pandemie-Anfälligkeit in Europa sehr unterschiedlich

Aus dem von der Creditreform kürzlich entwickelten Index, dem Pandemic Vulnerability Index (PVI), geht hervor, dass die Staaten der EU und das Vereinigte Königreich eine stark unterschiedliche Anfälligkeit für Pandemien zeigen. Österreich liegt mit einem Wert von minus 0,30 im oberen Feld jener Staaten, die gut für eine etwaige Pandemie gerüstet sind.

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Michaela Haag

Inflationsrate im Euroraum wieder gesunken

Laut Eurostat sank im Mai die jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 0,1 Prozent. In der gesamten EU ging sie auf 0,6 Prozent zurück, das auch der Quote in Österreich entspricht. Der Grund dafür ist in den COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen zu finden.

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Michaela Haag

BIP Rückgang stark von einer zweiten Infektionswelle abhängig

Laut dem neuesten Wirtschaftsausblick der OECD ist der weltweite Rückgang des BIP stark davon abhängig, ob noch eine zweite Corona-Infektionswelle kommt. So ist für Österreich 2020 ein Rückgang von 6,2 Prozent bei keiner zweiten Welle prognostiziert und 7,5 Prozent, wenn eine zweite Welle kommen sollte. Der OECD Schnitt liegt bei 7,5 Prozent und 9,3 Prozent.

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Michaela Haag

Absatzvolumen des Einzelhandels in der EU gesunken

Laut Eurostat hatten die von den EU-Mitgliedstaaten eingeführten COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen auf den Einzelhandel. Im April 2020 ging das Absatzvolumen im Vergleich zum Vormonat im Euroraum um 11,7 Prozent und in der EU um 11,1 Prozent zurück. In Österreich gab es einen Rückgang von 6,1 Prozent für diesen Zeitraum. Jedoch betrug der Rückgang von Februar zu März 2020 13,7 Prozent, im Euroraum waren das 11,1 Prozent und in der EU 10,1 Prozent.

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Michaela Haag

Pandemie erhöht das Risiko für die Finanzstabilität

Laut der Finanzstabilitätsprüfung (FSR) der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Mai 2020 deckte man bestehenden Schwachstellen für die Finanzstabilität des Euroraums auf und erkannte zusätzlich weiteres als erhöht an. Finanzstabilitätsrisiken können entstehen, wenn schon früher identifizierten Schwachstellen mit der COVID-19 Pandemie in Wechselwirkung treten. Dazu gehören hoch bewertete Vermögenspreise, fragile Investmentfonds, die Nachhaltigkeit von Staats- und Unternehmensanleihen sowie eine schwache Rentabilität der Banken.

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Michaela Haag

Inflationsrate im April rückgängig

Laut Eurostat sank im April 2020 im Euroraum die jährliche Inflationsrate auf 0,3 Prozent und in der gesamten EU auf 0,7 Prozent. Grund dafür waren die Eindämmungsmaßnahmen bezüglich COVID-19. Im März 2020 betrug die Inflationsrate im Euroraum noch 0,7 Prozent und im Vorjahr 1,7 Prozent. Die Werte für die gesamte EU belaufen sich auf 1,2 Prozent im März 2020 und 1,9 Prozent im Jahr davor. In Österreich betrug die jährliche Inflationsrate im April 2020 1,5 Prozent.

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Michaela Haag

Konjunktureinbrüche in allen großen Volkswirtschaften

Laut dem OECD-Frühindikator weisen die meisten großen Volkswirtschaften im April auf Grund der COVID19 Maßnahmen starke Konjunktureinbrüche auf. In Österreich fiel daher der Frühindikator von März 2020 mit 97,98 auf 95,33 Indexpunkte im April 2020. Im Euroraum von 97,24 auf 94,45 und bei allen OECD Staaten von 98,04 auf 95,75.

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Michaela Haag

Industrielle Erzeugerpreise in der EU gesunken

Laut Eurostat sind in der EU die Erzeugerpreise im März 2020 gegenüber Februar 2020 um 1,4 Prozent gesunken. Im Euroraum beläuft sich die Senkung auf 1,5 Prozent. In Österreich war ein Rückgang von einem Prozent zu verzeichnen. Im Vergleich März 2020 zu März 2019 belief sich der Rückgang in der EU um 2,5 Prozent und im Euroraum auf 2,8 Prozent. Hier beträgt der Wert in Österreich zwei Prozent. Grund für diese Rückgänge sind die Einschränkungsmaßnahmen bezüglich COVID-19.

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Michaela Haag

Nachfrage an Unternehmenskrediten angestiegen

Laut der Österreichischen Nationalbank (OeNB) ist bei der quartalsmäßigen Umfrage im Euroraum eine signifikante Nachfrage nach Unternehmenskrediten im ersten Quartal 2020 zu verzeichnen. Nach vier Jahren der Reduktion der Margen eine deutliche Wendung. Der Kreditbedarf der Unternehmen dient vor allem wegen der Covid-19-Pandemie zur Deckung von Lagerkosten, Betriebsmittelfinanzierung sowie zur Refinanzierung. Für das zweite Quartal wird eine weitere starke Nachfrage erwartet.

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Michaela Haag