Laut Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) kam es beim HWWI-Rohstoffpreisindex im März 2026 zu einem Plus von 28,1 Prozent. Im April 2026 kam es mit einem leichten Minus von 0,6 Prozent zu einer Stabilisierung, lag aber mit einem Plus von 27,7 Prozent über den Wert von April 2025. Grund dafür war der Nahostkonflikt.
Der Teilindex für Industrierohstoffe stieg im März 2026 um plus 1,3 Prozent und im April 2026 um Plus 4,1 Prozent. Im Jahresvergleich war es ein Plus von 20,9 Prozent. Hier war der Treiber der Kupferpreis, der im April 2026 um 2,6 Prozent anzog und somit im Jahresvergleich um 39,6 Prozent stieg.
Beim Teilindex Nahrungsmittel kam es im März 2026 zu einem Plus von 2,8 Prozent und im April 2026 zu plus 1,2 Prozent. Im Jahresvergleich April zu 2025 sank er um minus 16,7 Prozent. Besonders die Preise für Kakao sanken im Monatsvergleich März 2026 auf minus 9,6 Prozent und im April 2026 kam es zu einer Steigerung von plus 4,4 Prozent. Im Jahresvergleich zu März 2025 kam es zu einem Minus von 59,9 Prozent und beim April 2025 um ein Minus von 58,5 Prozent. Die Kaffeepreise fielen im April 2026 um minus 2,6 Prozent im Monatsvergleich und um minus 20,7 Prozent im Jahresvergleich.
Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)
https://www.hwwi.org/pressemitteilung/25-hwwi-rohstoffpreisindex-de/