Firmeninsolvenzen bleiben weiter auf hohem Niveau

Laut der aktuellen Hochrechnung des KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870) steigen die Firmeninsolvenzen in den ersten drei Quartalen 2026 in Österreich um plus 0,4 Prozent auf 5.1390 Fälle gegenüber 2025. Weiterhin besorgniserregend bleibt, dass die Nichteröffnungen wegen mangelnden Kapitals bereits etwa 43 Prozent aller eröffneten Verfahren, also 2.204 Fälle, ausmachen.

Als Treiber bei den Firmeninsolvenzen in den ersten drei Quartalen 2026 sieht der KSV1870 den Handel mit 861 Fällen und das Baugewerbe mit 719 Fällen, die die meisten Insolvenzen stellen. Zusätzlich bleibt die Abwärtsspirale in der Gastronomie/Beherbergung bestehen. Hier stiegen die Insolvenzen gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent an.

In den Bundesländern waren in den ersten drei Quartalen 2026 bei den Firmeninsolvenzen die höchsten Anstiege mit plus 43 Prozent in Vorarlberg, mit plus 13 Prozent in der Steiermark und mit plus elf Prozent in Kärnten zu finden. Rückgänge verzeichneten mit minus 27 Prozent Tirol, mit minus 15 Prozent das Burgenland und mit minus elf Prozent Salzburg.

Quelle: KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870)
https://www.ksv.at/pressemeldungen/unternehmensinsolvenzen-weiter-hohem-niveau

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