Laut der Österreichischen Nationalbank (OeNB) wurden 2025 mit 10.089 gefälschten Geldscheinen um 120 Stück oder 1,2 Prozent weniger aus dem Verkehr gezogen als 2024. Dabei befindet sich das Bargeldniveau in Österreich auf hohem Niveau.
Die am häufigsten gefälschte Banknote war der 50-Euro-Schein mit einem Anteil von 57,9 Prozent oder 5.061 Stück, gefolgt von der 20-Euro-Banknote mit 18 Prozent oder 1.811 Stück und dem 100-Euro-Schein mit 13,2 Prozent oder 1.335 Stück. Die Fälschungen verursachten 2025 in Österreich einen Schaden von 610.870 Euro. Was gegenüber 2024 einem Rückgang von neun Prozent entspricht.
In den Bundesländern war 2025 das Falschgeldaufkommen recht unterschiedlich. Den höchsten Anteil an Falschgeld hatte mit 50,2 Prozent oder 5.061 Stück Wien, gefolgt von Niederösterreich mit 15,8 Prozent oder 1.601 Stück und Oberösterreich mit 8,7 Prozent oder 878 Stück. Das geringste Falschgeldaufkommen wies das Burgenland mit 2,5 Prozent oder 251 Stück, Kärnten mit 2,6 Prozent oder 266 Stück und Vorarlberg mit vier Prozent oder 406 Stück auf.
Quelle: Österreichische Nationalbank
https://www.oenb.at/Presse/Pressearchiv/2026/20260227.html