Firmeninsolvenzen leicht rückgängig

Laut der aktuellen Hochrechnung des KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870) fallen die Firmeninsolvenzen im ersten Quartal 2026 in Österreich um minus sechs Prozent auf 1.687 gegenüber 2025. Besorgniserregend ist, dass die Nichteröffnungen wegen mangelnden Kapitals bereits 41 Prozent der Unternehmensinsolvenzen ausmachen und die Nichteröffnungen um fünf Prozent gestiegen sind.

Als Treiber bei den Firmeninsolvenzen im ersten Quartal 2026 sieht der KSV1870 zusätzlich zu den bekannten Herausforderungen die neuen bzw. verschärften Krisenherde, sowie den Konflikt im Nahen Osten und den Zollstreit zwischen Europa und den USA. Ein positiver Funke ist trotz dem hohen Niveau der Insolvenzen der leichte Rückgang. Wobei der KSV1870 es noch zu früh sieht, von einer Trendumkehr zu sprechen.

In den Bundesländern waren im ersten Quartal 2026 bei den Firmeninsolvenzen die höchsten Anstiege mit plus 30 Prozent in Kärnten, mit plus 14 Prozent in der Steiermark und mit plus 12 Prozent in Vorarlberg zu finden. Rückgänge verzeichneten mit minus 33 Prozent Salzburg, mit minus 30 Prozent Tirol und mit minus 12 Prozent Niederösterreich.

Quelle: KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870)
https://www.ksv.at/pressemeldungen/moderater-rueckgang-unternehmensinsolvenzen

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