Laut der aktuellen Hochrechnung des KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870) fallen die Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 in Österreich um minus 2,6 Prozent auf 3.401 Fälle gegenüber 2025. Besorgniserregend bleibt, dass die Nichteröffnungen wegen mangelnden Kapitals um 7,3 Prozent auf 1.414 Fälle gestiegen sind.
Als Treiber bei den Firmeninsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 sieht der KSV1870 den Handel mit 553 Fällen und das Baugewerbe mit 495 Fällen, die die meisten Insolvenzen stellen. Zusätzlich spitzt sich die Lage in der Gastronomie/Beherbergung weiter zu. Mit 441 Fällen liegt diese Branche an dritter Stelle der Insolvenzen.
In den Bundesländern waren im ersten Halbjahr 2026 bei den Firmeninsolvenzen die höchsten Anstiege mit plus 38 Prozent in Vorarlberg, mit plus sechs Prozent in Kärnten und mit plus fünf Prozent in Oberösterreich zu finden. Rückgänge verzeichneten mit minus 31 Prozent Tirol, mit minus 19 Prozent Salzburg und mit je minus fünf Prozent Niederösterreich sowie das Burgenland.
Quelle: KSV1870 (Kreditschutzverband von 1870)
https://www.ksv.at/pressemeldungen/unternehmensinsolvenzen-tendenziell-ruecklaeufig