Laut Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) kam es beim HWWI-Rohstoffpreisindex im Jänner 2026 zu einem Plus von 5,5 Prozent. Der Vergleich Jänner 2026 mit Jänner 2025 war jedoch ein Minus von 10,5 Prozent. Grund war zum Teil der Index für Energierohstoffe mit einem Plus von 6,6 Prozent im Monatsvergleich und mit Minus 15 Prozent im Jahresvergleich.
Der Teilindex für Industrierohstoffe stieg im Jänner 2026 um plus 7,1 Prozent. Im Jahresvergleich war es ein Plus von 20,4 Prozent. Hier war der Treiber der Kupferpreis, der im Jänner 2026 um 10,6 Prozent anzog und somit im Jahresvergleich um 46 Prozent stieg.
Beim Teilindex Nahrungsmittel kam es im Jänner 2026 zu einem Minus von 3,7 Prozent. Im Jahresvergleich liegt er um minus 20,3 Prozent unter dem Wert von 2026. Besonders die Preise für Kakao sanken im Monatsvergleich auf minus 14,3 Prozent und im Jahresvergleich um minus 53,6 Prozent. Die Kaffeepreise fielen im Jänner 2026 um minus 2,5 Prozent im Monatsvergleich und um minus 3,8 Prozent im Jahresvergleich.
Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI)
https://www.hwwi.org/pressemitteilung/23-hwwi-rohstoffpreisindex-de/