Wohnungsmarkt in Österreich abgekühlt

Laut der Österreichischen Nationalbank schwächte sich das jährliche Wachstum der Wohnimmobilienpreise sowohl in Österreich als auch in Zentral-, Ost-, und Südeuropa (CESEE) in den ersten beiden Quartalen 2023 nach einer längeren Periode von raschen Preisanstiegen wieder ab. Weiters deuten die Dynamik der Wohnimmobilientransaktionen und die Wohnbaukreditvergabe auf eine Abkühlung hin.

Auch wenn an Wohnimmobilien Interessierte mehr finanziellen Spielraum durch das langsamere Preiswachstum haben, so sind die privaten Haushalte mit steigenden Lebens- und Finanzierungskosten konfrontiert, was Wohnraum immer weniger erschwinglich macht.

Im CESEE Raum bildet die Finanzmarktstabilität Risiken, bedingt durch die hohe Verschuldung privater Haushalte und die steigenden Zinsen für variabel verzinste Kredite. Zusammengefasst zeigen die Wohnimmobilenmärkte derzeit einen hohen Grad an Unsicherheit.

Quelle: Österreichische Nationalbank
https://www.oenb.at/Presse/Pressearchiv/2023/20230627.html

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