Reformprioritäten der einzelnen Länder unterschiedlich gelagert

Die OECD hat die wachstumsorientierten Reformprioritäten für 2019 untersucht. Bei Österreich steht die Erleichterung der Vollzeitbeschäftigung beider Eltern im ganzen Land, niedrigere Grenzsteuersätze für Arbeitseinkommen, Anreize zu geben, um länger im Erwerbsleben zu bleiben, Abbau von Wettbewerbsbarrieren bei freiberuflichen Dienstleistungen und im Einzelhandel sowie Verbesserungen in der tertiären Ausbildung im Fokus.

Teleworking – eine Männersache

Laut einer Studie der OECD mit Daten aus 2015 nutzen in Österreich über 21 Prozent der berufstätigen Personen die Möglichkeit von Teleworking. Männer zeigen hier mit gut 29 Prozent mehr Interesse an dieser Arbeitsform als Frauen, hier sind es nur etwa 13 Prozent. Der OECD-Schnitt liegt mit etwa 16 Prozent für alle Berufstätigen und 20 …

Programmieren noch immer Männersache

Laut einer jüngsten Studie der OECD ist das Programmieren unter den 16 bis 24-jährigen, die das Internet nutzen, noch immer männlich dominiert. In Österreich programmieren über zwölf Prozent der jungen Männer und nur etwa fünf Prozent der jungen Frauen. In der gesamten EU liegt die Verteilung bei 10,5 Prozent junge Männer und 4,4 Prozent junge …

Gute Inlandsnachfrage stärkt heimische Konjunktur

Laut des OeNB-Konjunkturindikators vom Mai 2019 stärkt ein robuster privater Konsum und kräftige Wohnbauinvestitionen die heimische Wirtschaft, trotz internationaler Konjunkturabkühlung. Für das zweite Quartal 2019 erwartet die OeNB ein Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Weltwirtschaft im Wachstum gedämpft

Laut einer Auswertung der OECD bleibt die Weltwirtschaft schwach und der Handel gedämpft. Für 2019 wurde die Prognose auf 3,2 Prozent BIP-Wachstum revidiert und für 2020 sieht man ein Wachstum mit 3,4 Prozent. Für Österreich liegen die BIP-Wachstumsquoten mit 1,4 Prozent für 2019 und 1,6 Prozent für 2020 um fast die Hälfte niedriger.