Laut einer von der Österreichischen Nationalbank (OeNB) präsentierten Umfrage der Zentralbanken im Euroraum und der Europäischen Zentralbank (EZB) für das zweite Quartal 2019 könnten in Österreich sowohl Firmen und auch Privatpersonen von den niedrigen Kreditzinsen und dem Wettbewerb zwischen den Banken profitieren.
Autor-Archiv: Michaela Haag
Reformprioritäten der einzelnen Länder unterschiedlich gelagert
Die OECD hat die wachstumsorientierten Reformprioritäten für 2019 untersucht. Bei Österreich steht die Erleichterung der Vollzeitbeschäftigung beider Eltern im ganzen Land, niedrigere Grenzsteuersätze für Arbeitseinkommen, Anreize zu geben, um länger im Erwerbsleben zu bleiben, Abbau von Wettbewerbsbarrieren bei freiberuflichen Dienstleistungen und im Einzelhandel sowie Verbesserungen in der tertiären Ausbildung im Fokus.
Inflationsrate soll bis 2021 mit 1,7 Prozent konstant bleiben
Laut der jüngsten Inflationsprognose der Österreichischen Nationalbank (OeNB) wird die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflationsrate von 2019 bis 2021 konstant bei 1,7 Prozent bleiben.
Österreich verfügt über eine stabile Lohnersatzrate bei Pensionen
Laut einer jüngsten Veröffentlichung der OECD verfügt Österreich über eine stabile Lohnersatzrate bei Pensionen. Sowohl die Jahrgänge 1940, 1956 und 1996 zeigen hier keine Unterschiede an, die Rate liegt bei etwa 80 Prozent.
Digitale Weiterbildung bei großen Firmen stärker vertreten
Laut einer Studie der OECD zum Thema Weiterbildung in digitalen Technologien in Firmen, ist hier das Angebot in Österreich bei großen Unternehmen mit fast 80 Prozent am höchsten. Mittlere Unternehmen folgen mit knapp 50 Prozent und bei kleinen Unternehmen beträgt der Prozentsatz nur leicht über 20 Prozent. Die Daten beziehen sich auf 2018.
Teleworking – eine Männersache
Laut einer Studie der OECD mit Daten aus 2015 nutzen in Österreich über 21 Prozent der berufstätigen Personen die Möglichkeit von Teleworking. Männer zeigen hier mit gut 29 Prozent mehr Interesse an dieser Arbeitsform als Frauen, hier sind es nur etwa 13 Prozent. Der OECD-Schnitt liegt mit etwa 16 Prozent für alle Berufstätigen und 20 …
Kindergarten und Vorschule noch immer weiblich dominiert
Laut einer OECD Studie mit Daten aus dem Jahr 2016 sind die Fachkräfte in der frühpädagogischen Betreuung, also Kindergarten und Vorschule so gut wie alle weiblich. In Österreich sind in diesem Sektor nur 1,4 Prozent Männer zu finden zu 98,6 Prozent Frauen. Der OECD-Schnitt ist hier mit 3,2 Prozent Männern deutlich besser.
Programmieren noch immer Männersache
Laut einer jüngsten Studie der OECD ist das Programmieren unter den 16 bis 24-jährigen, die das Internet nutzen, noch immer männlich dominiert. In Österreich programmieren über zwölf Prozent der jungen Männer und nur etwa fünf Prozent der jungen Frauen. In der gesamten EU liegt die Verteilung bei 10,5 Prozent junge Männer und 4,4 Prozent junge …
Gute Inlandsnachfrage stärkt heimische Konjunktur
Laut des OeNB-Konjunkturindikators vom Mai 2019 stärkt ein robuster privater Konsum und kräftige Wohnbauinvestitionen die heimische Wirtschaft, trotz internationaler Konjunkturabkühlung. Für das zweite Quartal 2019 erwartet die OeNB ein Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Weltwirtschaft im Wachstum gedämpft
Laut einer Auswertung der OECD bleibt die Weltwirtschaft schwach und der Handel gedämpft. Für 2019 wurde die Prognose auf 3,2 Prozent BIP-Wachstum revidiert und für 2020 sieht man ein Wachstum mit 3,4 Prozent. Für Österreich liegen die BIP-Wachstumsquoten mit 1,4 Prozent für 2019 und 1,6 Prozent für 2020 um fast die Hälfte niedriger.